Online-Seminar: Risikomanagement - Update 2020

Informationen:

Seminarnummer:
AK20371
Referent(en):
Michael Brügge
Ort/Anschrift:
ONLINE, Büro oder Homeoffice
Kategorien:
Seminare, Berater/-innen
Termine:
27.10.2020 09:00 Uhr – 12:00 Uhr
Seminartermin:
Seminartermine exportieren (.ics)
Preis (Verbands-Mitglieder):
81,20 Euro inkl. USt.
Preis (Nicht-Mitglieder):
121,80 Euro inkl. USt.

Beschreibung

Schwerpunktthema: Jahresabschlusserstellung und insolvenz-rechtliche Warnpflichten in Zeiten der Covid-19-Pandemie

Mit Urteil vom 26.1.2017 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass der Steuerberater eine falsche Bilanzierung zu verantworten hat, wenn er der Bilanz trotz nicht ausgeräumter Zweifel hinsichtlich der Fortführbarkeit des Unternehmens Going-Concern-Werte zu Grunde legt. Zudem hat er entschieden, dass der Steuerberater, der den Jahresabschluss erstellt hat, die Geschäftsführung unter bestimmten Voraussetzungen auf eine mögliche Insolvenzreife und die sich hieraus ergebenden Prüfungspflichten hinweisen muss.
Die Entscheidung wirft viele Fragen auf, die sich auch bei einer insolvenznahen Beratung über die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie stellen können. Welche Pflichten treffen den mit der Jahresabschlusserstellung für eine Krisen-GmbH befassten Steuerberater hinsichtlich der Going-Concern-Prüfung? Wie muss eine explizite Fortführungsprognose aussehen? Durch welche Einzelmaßnahmen können Zweifel an der Fortführung der unternehmerischen Tätigkeit ausgeräumt werden? Darf sich der Steuerberater auf Aussagen der Geschäftsführung verlassen, wonach mit Blick auf die Liquiditätsprobleme eine Kapitalerhö-hung geplant sei? Was ist zu tun, wenn die Geschäftsführung trotz bestehender Zweifel an der Fortfüh-rung der unternehmerischen Tätigkeit eine Bilanzierung mit Fortführungswerten verlangt oder einen insolvenzrechtlichen Warnhinweis schlicht ignoriert? Muss der Steuerberater das Mandat dann niederlegen oder kann er sich durch Dokumentation der Weisung im Jahresabschluss exkulpieren?
Außerdem wird in gewohnter Weise über die neueste Entwicklung im beruflichen Haftungsrecht für Steuerberater sowie aktuelle Praxisfälle berichtet und praktische Tipps zur Haftungsvermeidung gegeben.

Ziel des Seminars ist, den Teilnehmern das notwendige Rüstzeug an die Hand zu geben, um Fallstricke in der Beratungspraxis frühzeitig zu erkennen und auszuschalten. Denn fachliches Know-how und Sensibilität für aktuelle Problemstellungen können dazu beitragen, dass Haftungsfälle gar nicht erst entstehen.

Die Teilnahme an dem Qualitätssicherungsprogramm wird für Verbandsmitglieder, die bei der HDI Versicherung AG eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben, mit einem Prämiennachlass honoriert.

Voraussetzungen für einen 10%igen Prämiennachlass in der VH-Versicherung
1.    Teilnahme an diesem Risikomanagement-Seminar
2.    Nachweis von Fortbildungsveranstaltungen durch den Verband (Umfang 40 Stunden einschl. Risikomanagement-Seminar)

Weitere Informationen

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