Online-Seminar: Optionsmodel für Personengesellschaften - Überblick und Praxistipps

Informationen:

Seminarnummer:
AK21612
Referent(en):
Dipl.-FW (FH) Dirk Krohn
Ort/Anschrift:
ONLINE, Büro oder Homeoffice
Kategorien:
Seminare, Berater/-innen, qual. Mitarbeiter/-innen
Termine:
19.08.2021 10:00 Uhr – 12:00 Uhr
Seminartermin:
Seminartermine exportieren (.ics)
Preis (Verbands-Mitglieder):
107,10 Euro inkl. USt.
Preis (Nicht-Mitglieder):
160,65 Euro inkl. USt.

Beschreibung

Am 24.3.2021 hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf zur Modernisierung des Körperschaftsteuerrechts (KöMoG) und einer rechtsformneutralen Angleichung der Besteuerung von Personen- und Kapitalgesellschaften beschlossen. Durch ein Optionsmodell sollen Nachteile der Personengesellschaftsbesteuerung beseitigt und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Personengesellschaft gestärkt werden. Das Gesetzgebungsverfahren wird voraussichtlich noch vor der Sommerpause des Bundestags beschlossen und verabschiedet werden.

Das Recht zur Option einer Personengesellschaft zur Besteuerung „wie eine Kapitalgesellschaft“ soll am 1.1.2022 in Kraft treten, der Antrag muss aber vor dem Wirtschaftsjahr, für das er gelten soll, gestellt werden. Somit müsste schon im Jahr 2021 ein Antrag gestellt werden, allerdings werden in vielen Fällen noch vorbereitende Handlungen zwingend sein. Aus diesem Grund ist eine genaue Kenntnis des Optionsmodells und der möglichen Folgen zwingend.

Während bei einer Personengesellschaft die Gesamtsteuerbelastung – unabhängig von einer Ausschüttung – im Regelfall bis zu rund 46,9 % beträgt, beläuft sich die Steuerbelastung der Kapitalgesellschaft bei Thesaurierung auf rund 30 % und die Gesamtsteuerbelastung bei Ausschüttung auf rund 48,5 % (jeweils bei einem unterstellten Hebesatz von 405 %, wobei sich die Gesamtsteuerbelastung der Kapitalgesellschaft bei einem Hebesatz unter 340 % im Vergleich günstiger auswirkt).

Das Optionsmodell stellt eine schnelle und günstige Möglichkeit dar, die Vorteile der Besteuerung einer Kapitalgesellschaft zu erlangen. Allerdings steckt wie so häufig auch hier der Teufel im Detail. Für die gestaltende Beratung ist eine schnelle und ausführliche Vorbereitung auf diese neue Möglichkeit geradezu zwingend.


I. Der „neue“ Weg zur Körperschaftsteuer mit dem Optionsantrag

II. Persönliche Berechtigung

III. Antragsverfahren

IV. Ablauf der laufenden Besteuerung

V. Behandlung der Gesellschafter/innen und der Gewinnanteile

VI. Zuordnung der Anteile der „fiktiven“ Kapitalgesellschaft

VII. Steuerliche Behandlung der Leistungsbeziehungen zur/zum Gesellschafter/in

VIII. Steuerliche Behandlung der zur Nutzung überlassenen Wirtschaftsgüter

IX. Besteuerung des Übergangs zur Körperschaftsteuer („fiktiver“ Formwechsel nach § 25 UmwStG)

X. Anwendung der rückwirkenden Besteuerung auf die fiktiven Anteile an einer Kapitalgesellschaft (§ 22 UmwStG)

XI. Besteuerung der Rückoption („fiktiver“ Formwechsel nach § 9 UmwStG)

XII. Fälle der zwingenden Rückoption

XIII. Verfahrensrechtliche Fragen (örtliche Zuständigkeit, Bekanntgabe von Verwaltungsakten)

XIV. Auswirkung auf andere Steuern (z.B. Grunderwerbsteuer)

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