Online-Seminar: 3G am Arbeitsplatz - Was ist aktuell zu tun?

Informationen:

Seminarnummer:
AK21673
Referent(en):
RA Alexander Bredereck
Ort/Anschrift:
ONLINE, Büro oder Homeoffice
Kategorien:
Seminare, Berater/-innen, qual. Mitarbeiter/-innen
Termine:
03.12.2021 10:00 Uhr – 11:30 Uhr
Seminartermin:
Seminartermine exportieren (.ics)
Preis (Verbands-Mitglieder):
0,00 Euro inkl. USt.
Preis (Nicht-Mitglieder):
107,10 Euro inkl. USt.

Beschreibung

Am 18.11. hat der Bundestag das Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) und weiterer Gesetze anlässlich der Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite beschlossen. Die Regelungen treten haute am 24.11.21 in Kraft

Es gibt insbesondere folgende Änderungen, die Auswirkungen auf Steuerberatungskanzleien haben:

1. „3G“ am Arbeitsplatz

2. Umgang mit Mandanten

3. Corona-ArbSchV – Verlängerung bis 19.03.2022

4. Arbeiten von zu Hause (Homeoffice)

5. FAQ des Bundesministeriums für Arbeit

Das BMAS hat dies zum Anlass genommen, FAQ bereit zu stellen. Dies finden Sie hier: https://www.bmas.de/DE/Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-ASVO/faq-corona-asvo.html#doc89168596-e024-487b-980f-e8d076006499bodyText2 

Wesentliche Aussagen haben wir für Sie zusammengefasst:

a. Pflichten Arbeitgeber, Pflichten Arbeitnehmer
Arbeitgeber sind zur Kontrolle des 3G-Nachweises vor Betreten der Arbeitsstätte und zur Dokumentation dieser Kontrollen verpflichtet. Sie können unter Beachtung der Anforderungen an den Beschäftigtendatenschutz die Kontrolle auch an geeignete Beschäftigte oder Dritte delegieren.
Arbeitnehmer haben eigenverantwortlich dafür Sorge zu tragen, dass sie gültige 3G-Nachweise vorlegen können. Hierfür können die kostenfreien Bürgertests oder die betrieblichen Testangebote in Anspruch genommen werden, sofern letztere unter Aufsicht durchgeführt und dokumentiert werden. Werden betriebliches Tests unter Aufsicht angeboten, müssen die aufsichtführenden Personen überprüfen, ob die jeweiligen Probanden das Testverfahren ordnungsgemäß entsprechend der Gebrauchsanordnung des verwendeten Tests durchführen. Sie müssen hierzu entsprechend unterwiesen werden. Name und Vorname von Aufsichtsführenden und Probanden sowie Datum und Uhrzeit der Probenahme sind in einer Tabelle – ggf. auch digital – zu dokumentieren.
Wir weisen darauf hin, dass Arbeitgeber zwar verpflichtet sind, zweimal pro Woche Tests anzubieten, jedoch nicht verpflichtet sind, die Aufsicht dafür zu übernehmen.
Will oder kann ein Arbeitnehmer seinen 3G-Status nicht preisgeben bzw. nachweisen und erbringt infolgedessen seine Arbeitsleistung nicht, steht ihm in der Regel auch kein Vergütungsanspruch zu.

b. Anforderungen an den Testnachweis
Die Testung darf maximal 24 Stunden zurückliegen. Etwas Anderes gilt nur bei PCR-Tests oder vergleichbaren Verfahren. Hier darf die Testung maximal 48 Stunden zurückliegen. Die Gültigkeit des Testnachweises muss zum Zeitpunkt der betrieblichen Zugangskontrolle gegeben sein.

c. Dokumentation der Zugangskontrollen
Es genügt, am jeweiligen Kontrolltag den Vor- und Zunamen der Beschäftigten in einer Liste „abzuhaken“, wenn der jeweilige Nachweis durch den Beschäftigten erbracht worden ist. Die Verarbeitung kann auch elektronisch erfolgen. Bei geimpften und genesenen Personen muss das Vorhandensein eines gültigen Nachweises nur einmal erfasst und dokumentiert werden. Bei Genesenen muss die Testung auf dem Genesenennachweis mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegen, so dass bei Genesenen zusätzlich das Enddatum des Genesenenstatus zu dokumentieren ist.
Das IfSG sieht bei Verstößen gegen Kontrollpflichten von 3G-Nachweisen einen Bußgeldrahmen bis zu 25.000 Euro vor.

d. Datenschutzrechtliche Hinweise
Arbeitgeber dürfen den Impf-, Genesenen- und Testnachweis verarbeiten, soweit dies zum Zweck der Nachweiskontrolle erforderlich ist. Darüber hinaus ist es Arbeitgebern gestattet, die Daten bei der Anpassung des betrieblichen Hygienekonzepts zu verwenden. Die Daten sind spätestens sechs Monate nach ihrer Erhebung zu löschen. Der Arbeitgeber hat sicherzustellen, dass eine Kenntnisnahme der erfassten Daten durch Unbefugte ausgeschlossen ist.

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