Der Steuerberater als Strafverteidiger - Zulässiges und unzulässiges Verteidigerhandeln

Informationen:

Seminarnummer:
AK24482
Referent(en):
Dr. Christian Bertrand
Ort/Anschrift:
ONLINE, Büro oder Homeoffice
Kategorien:
Seminare, Online-Seminare, Berater/-innen, qual. Mitarbeiter/-innen
Termine:
18.09.2024 10:00 Uhr – 11:30 Uhr
Seminartermin:
Seminartermine exportieren (.ics)
Preis (Verbands-Mitglieder):
154,70 Euro inkl. USt.
Preis (Nicht-Mitglieder):
273,70 Euro inkl. USt.

Beschreibung

Steuerberater sind oftmals die ersten Ansprechpartner für Ermittlungsbehörden wenn es um die Aufdeckung und Ermittlung steuerrechtlicher Delikte geht. Berater bewegen sich dabei im Spannungsfeld zwischen professioneller Steuerberatung, Strafverteidigung und ggf. unerkannter Beihilfe zu Straftaten des Mandanten. Nicht nur aus Haftungsgründen kommt es in letzter Zeit vermehrt zur Einleitung paralleler Strafverfahren gegen Berufsträger; dies mitunter jedoch erst lange nachdem bereits ein strafrechtlicher Anfangsverdacht bestand, der Berater indes bis dahin fleißig mitgewirkt hat. Wenn der Steuerberater nicht selbst der Beteiligung an der Tat verdächtigt wird, übernimmt er nicht selten die Verteidigung des Mandanten im Ermittlungsverfahren.

Das Seminar gibt einen Überblick über die eigenen strafrechtlichen Risiken von Steuerberatern und gibt Handlungsempfehlungen für die Verteidigung des Mandanten im Umgang mit Ermittlungsbehörden. Besonderes Augenmerk wird auch auf die strafprozessualen Rechte als Verteidiger, aber auch als Zeuge oder Betroffener gelegt.

Der Steuerberater als Strafverteidiger Zulässiges und unzulässiges Verteidigerhandeln 

  • Das Verhältnis zum Mandanten – eigene strafrechtliche Risiken erkennen und vermeiden
  • Befugnis zur Verteidigung in Steuerstrafsachen
  • Auskunfts- und Zeugnisverweigerungsrechte
  • Die Durchsuchung der Beraterkanzlei
  • Akteneinsicht durch den Verteidiger
  • Geldwäscherisiken bei Beraterhonoraren
  • Verletzung von Privatgeheimnissen und Parteiverrat
  • Verteidigung des Mandanten im Grenzbereich zur Strafvereitelung
  • Strafrechtliche Risiken des Mandanten vermeiden: §§ 153, 171 AO
  • Das Abgleiten der Betriebsprüfung in ein Steuerstrafverfahren – Handlungsempfehlungen

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