Online-Seminar: Grundsteuer-Reform

Informationen:

Seminarnummer:
AK21670
Referent(en):
Dipl.-Finw. Wilfried Mannek
Ort/Anschrift:
ONLINE, Büro oder Homeoffice
Kategorien:
Seminare, Berater/-innen, qual. Mitarbeiter/-innen
Termine:
14.12.2021 09:00 Uhr – 16:00 Uhr
Seminartermin:
Seminartermine exportieren (.ics)
Preis (Verbands-Mitglieder):
226,10 Euro inkl. USt.
Preis (Nicht-Mitglieder):
339,15 Euro inkl. USt.

Beschreibung

Von der Grundsteuer-Reform ist jeder betroffen. Egal, ob Eigentümer oder Mieter. Die Grundsteuer-Reform verlangt neue Bemessungsgrundlagen für sämtliche wirtschaftliche Einheiten. Hierzu wird auf den 01.01.2022 eine Hauptfeststellung durchgeführt bei der über 30 Mio. wirtschaftliche Einheiten neu bewertet werden müssen. Nach derzeitigem Plan müssen die Erklärungen zwischen dem 01.07. und 31.10.2022 abgegeben werden. Bei Grundstücken mit umfangreichem Gebäudebestand ist es hilfreich, die für die Erklärung erforderlichen Daten frühzeitig zu beschaffen.

Das Seminar erläutert die Notwendigkeit der Reform sowie das konkrete wertabhängige Bundesmodell, zu dem erläuternde koordinierte Ländererlasse am 09.11.2021 verabschiedet worden sind. Die vom Steuerzahler zu erklärenden Daten werden ebenso wie die daraus resultierenden Berechnungsschritte im Ertragswert- und Sachwertverfahren einschließlich der Bewertung von unbebauten Grundstücken dargestellt.

Ferner zeigt das Seminar mit anschaulichen Praxisfällen auf, welche Veränderungen künftig auf Bürgerinnen und Bürger zukommen. Zusätzlich wird auch die Bedeutung und die konkrete Umsetzung der aktuellen Länderöffnungsklausel erläutert und in welchen Ländern sie genutzt werden soll.

1. Ausgangslage
1. Entscheidung und Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts
2. Relevanz für die alten und neuen Länder und die Land- und Forstwirtschaft
3. Kostenwertmodell
4. Aufkommensneutralität versus Belastungsneutralität

2. Bundes-Modell ist verabschiedet
1. Wertabhängige Bemessungsgrundlage
2. Abgrenzung und Maßgeblichkeit der verschiedenen Bewertungsverfahren

3. Bemessungsgrundlage bei unbebauten Grundstücken
1. Ansatz und Umfang der Maßgeblichkeit der Bodenrichtwerte
2. Umgang mit Besonderheiten bei den Bodenrichtwertzonen

4. Bemessungsgrundlage bei bebauten Grundstücken im vereinfachten Ertragswertverfahren
1. Berechnung der maßgebenden Gebäudeflächen
2. Bestimmung und Ansatz der „Listenmiete“
3. Bestimmung der maßgebenden „Mietniveaustufen“
4. Fehlende Relevanz der tatsächlich gezahlten oder üblichen Miete
5. Ansatz des Mindestwerts
6. Umgang mit Modernisierung bzw. Kernsanierung

5. Bemessungsgrundlage bei bebauten Grundstücken im Sachwertverfahren
1. Regelherstellungskosten
2. Unterscheidung der anzusetzenden Gebäudearten
3. Berücksichtigung der Alterswertminderung
4. Ansatz von Wertzahlen

6. Flächenmodell Bayern
1. Äquivalenzgedanke als Rechtfertigung der Steuer und des Belastungsgrunds
2. Äquivalenzzahl für unbebaute Grundstücke
3. Äquivalenzzahl für bebaute Grundstücke mit Wohnnutzung
4. Äquivalenzzahl für bebaute Grundstücke mit Nichtwohnnutzung
5. Maßgeblichkeit der Flächen für den Grund und Boden
6. Berechnung der maßgebenden Gebäudeflächen

7. Bodenwertmodell Baden-Württemberg

8. Mischmodelle: Flächenmodell mit Lagefaktor
1. Hessisches Modell
2. Niedersächsisches Modell
3. Hamburger Modell

9. Verfahrensregelungen und wichtige Aspekte
1. Neue Grundsteuer C zur Baulandmobilisierung
2. Vergünstigungen für Denkmäler
3. Vergünstigungen bei öffentlicher Förderung
4. Hebesatzrecht der Kommune
5. Hauptfeststellung und Hauptfeststellungszeitpunkt
6. Amnestieregelung in Altfällen

10. Beispiele zur Ermittlung der Grundsteuerwerte

Empfehlungen

zurück zur Übersicht »